The Electric co.
"SVP will neue AKWs"
Interessant. Die Schweizerische Virtschafts Partei will also neue AKWs.
Wieso?
"Die SVP warnt vor einer Elektrizitäts-Versorgungslücke ab 2020...Und der Strombedarf werde weiter wachsen. "
Der Bedarf darf selbstverständlich nicht kleiner werden. Denn Energie ist ja unendlich...
"Energie könnte auf der internationalen Bühne zu einem Druckmittel werden, wie das beim Oel und beim Erdgas bereits der Fall ist."
Richtig. Also den Bedarf mit Energie aus der Schweiz decken. Zugegebenermassen eine gute Idee. Aber es handelt sich ja um die SVP:
"die bereits bestehenden Hauptenergiequellen...die Atomkraft und die Wasserkraft, besser nutzen"
Also die 2 Standbeine stärker machen, anstatt mehr Standbeine aufzubauen. Begründung:
"Wasser gebe es in Hülle und Fülle."
Ja. Besonders nachdem die Gletscher abgeschmolzen sind. Denn mit diesem Eis kann man ja nichts anfangen, da ist es ja von Vorteil, dass das alles zu Wasser werden wird.
"Uran für die Atomkraftwerke könne man von soliden Partnern wie Kanada und Australien erwerben."
Genauso können wir Erdöl von soliden Partnern wie den USA und Kanada erwerben. Wer das Bezahlen soll steht leider nicht da. der Preis von Uran ist bestimmt viel stabiler als der von Erdöl, jetzt wo 7 der G8 mehr Atomkraft wollen (Quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5722038_TYP6_THE_NAV_REF1_BAB,00.html). Und wohin mit dem Abfall?
" "
Die SVP hat keine Lösung, aber jemand wird sie schon finden, wenn wir genügend Abfall produziert haben.
"Bei der Atomenergieversorgung sollten die Behörden unverzüglich mit der Planung neuer Kernkraftwerke an der Stelle der alten Werke beginnen, verlangt die SVP. Ausserdem sollten sie schnell eine Lösung für die Beseitigung nuklearer Abfälle suchen."
Erst bauen, dann schauen.
Die Behörden sollen? Kann man das nicht der Privatwirtschaft überlassen? Muss sich der Staat denn überall einmischen?
"Bei der Wasserkraft setzt sich die SVP für den Markt ein"
Ach hier kommt der freie Markt. Was Bolivien kann, können wir schon längst, oder? (Quelle: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17280/1.html)
"Die SVP... bekämpft Einsprachen und Initiativen, die diesen einzuschränken suchen."
Genau, denn Demokratie und Rechtsstaat stören nur. Warum sollen diejenigen, die zuerst negative Folgen spüren, das Recht haben, Einsprache zu erheben. Denkt denn bei uns niemand zuerst an die AXPO, BKW etc.? Nur die SVP?
"Ausserdem verlangt sie weniger starre Vorschriften bei den Restwassermengen."
Restwassermenge = Abflussmenge eines Fliessgewässers, die nach einer oder mehreren Entnahmen von Wasser verbleibt (Art. 4 GSchG) (Quelle: http://umwelt.sg.ch/content/umwelt/tools/glossar.html?handle=/content/applikationen/glossar/bru/umwelt&term=restwassermenge)
Wer sagt, dass hinter einem Staudamm Wasser sein muss? Wieso soll ich mich in einem Fluss abkühlen, wenn ich Zuhause eine Klimaanlage habe?
Ausserdem: Wenn die Flüsse und Seen austrocknen, haben wir wieder mehr Bauland (Wirtschaftswachstum)! Für die Bewässerung der Felder können die Bauern ja Wasser importieren von so zuverlässigen Partnern wie Italien, Frankreich, Deutschland.
"Alternativenergien müssten sich erst einen Platz auf dem Markt erkämpfen."
Was sie ja gerade tun.
"Für Investitionen in die Energieträger Holz und Biomasse sollten günstige Rahmenbedingungen geschaffen werden."
Wissen das die Grünen? Ich sehe da eine unheilige Allianz am Horizont.
"Allerdings könnten diese Energien auch bei starker Förderung ums Jahr 2035 nur gerade 10 Prozent des Strombedarfes decken, schätzt die SVP."
Und der Bedarf kann bekanntlich gar nicht sinken, dass ist ja unmöglich.
Quelle: http://www.20min.ch/news/schweiz/story/12297528
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